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Der Piwik – Guide Teil 2: Installation & Einrichtung

Im letzten Teil habe ich Piwik vorgestellt, heute möchten wir damit anfangen Piwik zu benutzen. Bevor wir starten gilt es einige Vorraussetzungen in Erfahrung zu bringen.

  • Piwik benötigt mindestens die PHP – Version 5.1.3 und die MySQL – Version 4.1
  • Wenn die Möglichkeit besteht die PHP.ini zu ändern, so setze den Wert “memory_limt” auf memory_limit = 128M.
  • Um die Dateien von Piwik auf den Server zu laden ist ein FTP – Account erforderlich.

Nachdem diese Werte nun überprüft wurden, kann man Piwik herunterladen. Als nächstes muss das zip entpackt werden. Der nun entstandene Ordner “Piwik” lädst du per FTP auf deinen Server hoch. Dies kann je nach Verbindung etwas dauern. Wenn dieser Schritt abgeschlossen ist, erstellst du eine neue MySQL Datenbank.

Nun kommen wir zur eigentlichen Installation. Rufe zuerst die URL auf, worauf Piwik hochgeladen wurde. Hier folgt ein Klick auf “Next”. Piwik führt nun eine Systemprüfung durch, ob Piwik auf dem Webserver funktioniert. Bei Orangen Feldern kann man auch noch ohne Probleme installieren. Sollte es aber rote Felder geben, so ändere deine Konfiguration. Im nächsten Schritt musst du deine MySQL – Daten angeben. Piwik legt nun die Datenbanktabellen an, danach ein Klick auf “weiter”. Lege nun einen Admin – Account an. Als nächstes musst du den Namen deiner Website sowie die URL eintragen. Der nächste Schritt ist für Blogger mit WordPress uninteressant, da der Java-Script Code über ein Plugin eingefügt wird. Das war der letzte Schritt und Piwik ist nun fertig installiert. Als nächstes loggen wir und bei Piwik ein.

WordPress – Integration

Damit Piwik auch mit WordPress funktioniert, muss zunächst ein Plugin installiert werden. Bei dem Plugin handelt es sich um WP – Piwik. Dieses Plugin bietet nicht nur eine JavaScript Integration, sondern zeigt auch ein Teil der Statistiken direkt in WordPress ein. Zur Einrichtung musst du zuerst die Piwik – URL eingeben. Darunter muss ein persönlichen Identifizierungsschlüssel eingeben. Diesen findest du in Piwik ganz oben unter API. Kopiere im grünen Kasten den fett gedruckten Code und füge ihn bei WP – Piwik ein. Danach musst du natürlich die Einstellungen speichern. Darunter folgen dann diverse Einstellungen zum Tracking.

Das war der 2. Teil des Piwik – Guides, im dritten Teil werden dann die Basics erklärt.

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Der Piwik – Guide Teil 1: Die Einführung

Dies ist der erste Teil des Piwik – Guides. Heute geht es um die Einführung in Piwik.

Piwik ist ein mächtiges Webseitenanalysetool. Es besitzt fast alle Funktionen von Google Analytics. Piwik ist Datenschutzrechtlich sicher, da IP – Adressen maskiert werden können und die Daten auf eigenen Servern gespeichert werden. Piwik steht unter der GPL – Lizenz und kann frei heruntergeladen werden. Das Script kann problemlos auf einem Webserver installiert werden und ist nach etwa 5 Minuten einsatzbereit. Gezählt werden die Besucher mit einem Java – Script Tracking Code, welcher in die Seiten eingefügt wird. Wer WordPress verwendet, der findet für diesen Vorgang passende Plugins.

Der Vorgänger von Piwik war “PHPmyVisites”. Die Entwicklung von “PHPmyVisites” wurde eingestellt und Piwik wurde ins Leben gerufen. Trotzdem basiert Piwik im Kern auf diesem Script. Im Unterschied zu Piwik konnte “PHPmyVisites” nicht so umfangreich vergleichen und darstellen wie Piwik. Heute wird Piwik von Sponsoren finanziert und wurde bereits 500.ooo Mal heruntergeladen.

Wichtig als Vorraussetzung zum Nutzen ist ein Webserver mit genügend RAM und Speicherplatz sowie mindestens einer MySQL Datenbank. Wer mit Piwik mehr als eine Webseite trackt oder die getrackte Webseite sehr viele Besucher zählt, so ist es möglich die Auswertung mit einem Cronjob durchzuführen.

Im nächsten Teil folgen Installation & Einrichtung.

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4 Tipps für den optimalen Blogartikel

Es geht wieder zum Wochenende zu und das Thema der Woche im Webmasterfriday lautet:

Der optimale Blogartikel (Länge, Medien und Struktur)

Der Blog braucht Inhalte in Form von Artikeln. Doch wie Artikel geschrieben werden ist ganz unterschiedlich. Mal gibt es nur ein Bild und einen Kommentar oder es sind lange Tutorials. Doch was ist der optimale Blogartikel in Hinsicht auf Medien, Länge und Struktur.

Formen eines Blogartikels

Jeder Blog hat sein eigenes Thema und schreibt deswegen natürlich auch unterschiedliche Artikel. News – Blogs haben meistens kurze und sachliche Artikel. Fotografen schreiben in einem Blog eher selten und stellen nur Bilder als Artikel zur Verfügung. Eine weitere Form sind lange Tutorials. Hierbei muss man vor allem auf die Leser achten. Man ist faul und möchte sich nicht so lange mit einer Sache aufhalten. Umso wichtiger ist es daher sich kurz zu fassen. Andererseits sollte man nicht zu knapp schreiben damit der Artikel verständlich bleibt.

Bilder

Bilder sind ein Blickfang. Nicht nur in der Tageszeitung sondern auch im Internet. Der einfache Text sieht langweilig aus, doch mit einem passenden Artikelbild wird schon eher ein Artikel angeklickt. In Tutorials können Screenshots und Bildschirmausschnitte helfen dem Leser zu verstehen zu geben wie man vorgehen muss. Wer mit seinem Blog Geld verdient oder eine hohen Bedarf an Bildern benötigt, der sollte sich ein Abo bei Fotostockseiten wie Fotoila zulegen. Eine Alternative dazu stellen kostenlose Bilderdatenbanken und Online-Fotoalben dar. Von Bilderdatenbanken rate ich ab, da die Fotos eher minderwertig sind und es oft nicht klar ist über welche Lizenz die Bilder verfügen. Flickr ist ein sehr gut geeignetes Mittel sich Bilder zu suchen welche ohne Probleme veröffentlicht werden können. In der Suche kann man Bilder mit einer “Creative Commons” Lizenz suchen Diese Bilder dürfen unter bestimmten Bedingungen veröffentlicht werden. EIne Standardbedingung ist die Namensnennung. Ich schreibe unter die Bilder immer einen Link mit dem Namen zum jeweiligen Flickr-Nutzer. Diese Methode bietet auch den Fotografen einen Vorteil da deren Bilder dadurch auch populärer werden.

 

 

Überschriften

Damit ein Text besser zu lesen ist, sollte dieser in Unterüberschriften unterteilt werden. Der WordPress – Editor bietet dazu passende Formate an, sodass es ohne Probleme möglich ist eine passende Größe zu finden. Ich setze vermehrt auf die Größen 2 und 3. Auch aus SEO – Sind Überschriften nicht ganz unwichtig. Google scannt diese Sachen und rankt Seiten mit passenden und vielen Unterüberschriften entsprechend höher.

Screencasts

Sollte ein Tutorial zu lange werden so bietet sich an, kurze Screencasts mit in den Artikel einzufügen. Solch ein kurzes Video erklärt meist mehr und ist meistens effektiver als seitenlanger Text. Um ein Screencast zu erstellen benötigt man nichteinmal teure Videoschnittprogramme. Es gibt sehr gute kostenlose Online-Tools wie Screenr die das übernehmen und gleich einen HTML – Code zum einbinden zur Verfügung stellen.

Große Artikel in Serien unterteilen

Lange Tutorials welche sich normalerweise über mehrere Seiten ziehen und viele Abschnitte haben können als Artikel – Serie veröffentlicht werden. In einer bestimmten Frequenz kann dann ein Artikel nach dem anderen veröffentlicht werden. Eine Übersicht mit nützlichen Plugins hat Ellen zusammengestellt. Mit diesen Plugins können ganz einfach Übersichtseiten für die Serien erstellt werden und diese ins Menü eingetragen werden.

Alle Artikel zum Thema: http://www.webmasterfriday.de/blog/der-optimale-blogartikel-laenge-medien-und-struktur

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Der Piwik – Guide

Die Datenschutzdebatte ist in vollem Gange und Blogger sowie Webseitenbetreiber trifft es besonders hart. Nachdem Google Analytics stark kritisiert wurde, traf es nun auch Akismet. Wer Akismet nutzt der sollte in Zukunft die Einwilligung seiner Besucher über Opt – In einholen. Doch kommen wir auf Google Analytics zurück.

Das Tool ist mächtig und noch dazu kostenlos. Das Problem: Zur Auswertung werden Daten jedes Besucher einschließlich IP – Adresse in die USA übertragen. Keiner weiß was Google mit diesen Daten macht bzw. wie diese aufbewahrt werden. Natürlich gibt es Alternativen doch viele sind kostenpflichtig wie z.B eTracker. Doch keiner muss auf diese Möglichkeiten verzichten, denn es gibt ein kostenloses und mindestens gleichgutes Tool mit dem Namen Piwik.

Piwik ist OpenSource wie WordPress und eignet sich daher ideal für Webseitenbetreiber.

Piwik muss wie WordPress auf dem eigenem Webserver bzw. Webspace installiert werden. Alle Besucherdaten werden auf dem eigenem Server abgelegt und IP – Adressen können maskiert werden. Es gibt bereits eine sehr gute Dokumentation zu Piwik, allerdings nur auf Endglisch. In dieser Artikel – Serie möchte ich auf die einzigen und vielfältigen Möglichkeiten eingehen und vor allem eine deutsche Dokumentation zu Piwik schreiben. Darin wird aber natürlich nicht alles enthalten sein. Sollte es jedoch Fragen in einzelnen geben, so könnt ihr diese in den Kommentaren stellen.

Der Guide wird folgende Teile enthalten:

  1. Einführung
  2. Installation und Einrichtung
  3. Die Basis – Funktionen
  4. Eine erste Auswertung
  5. Vergleich von Seitenaufrufen pro Seite
  6. Anonymisierung von IP – Adressen
  7. Weitere Piwik – Plugins
  8. Die Performance erhöhen
  9. Weitere Auswertungsmöglichkeiten

Diese 8 Teile werden eine grundlegende Einführung in Piwik geben. Es werden nicht nur die Basis – Funktionen behandelt sondern auch weitere Möglichkeiten wie z.b. der Vergleich von Betriebsystemen.

Alle Teile werden nach erscheinen hier verlinkt.

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Die Phasen eines Blogs

Das Thema vom 06. Mai lautet:

Blog: Phase 2

Jeder Blogstarter kennt das: Zuerst gibt es wenige der gar keine Leser, doch nach wenigen Wochen beginnt die Leserzahl zu steigen. Nach 1 – 2 Monaten gibt es schon ein paar Artikel und der ein oder andere davon könnte auch schon einen Volltreffer bzgl. den Besucherzahlen erreicht haben. Der Blog muss sich nun

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Bild von jjpacres

etablieren, dass wird im Webmasterfriday als “Phase 2″ bezeichnet. WP – Blogger hat diese Phase bereits hinter sich, denn dieser Blog wurde im August 2010 ins Leben gerufen.

 

Nicht nur als Leser sondern auch als Blogger oder Bloggerin muss man sich daran gewöhnen. Die Leser haben schließlich Erwartungen und rechnen damit, dass in einem bestimmten Abstand Artikel erscheinen. Man trägt also eine gewisse Verantwortung. Vor allem News – Blogger oder Blogger welche über ein Unternehmen wie z.B. einer SEO Firma bloggen, die müssen sich an das regelmäßige Schreiben gewöhnen. Ich versuche mindestens 2 Artikel pro Woche zu veröffentlichen, dabei muss nicht nur die Zeit für das Schreiben selbst eingeplant werden sondern auch die Zeit zum Recherchieren.

Ich verfolge auch als Leser neue Blogs und merke schnell, dass eine Regelmäßigkeit eintritt. Das sorgt für viel Content und ein Besucherwachstum. Was beim Blogstart helfen kann sind Blogverzeichnisse wie “Bloggerei” und News – Verzeichnisse wie “Digg”. Außerdem helfen Kommentare auf anderen Blogs weiter, denn wer häufig und gut argumentiert, der bekommt auch Besucher.

Dises Phase kann je nach Thema sehr hart sein und am Anfang gibt es selten Besucher von Suchmaschinen. Das liegt vor allem an den geringen Backlinks des neuen Blogs. In Folge dessen rankt Google diese Seiten niedriger. Nicht die Hoffnung verlieren, selbst bei einem “Nischen” Thema wird es nach einiger Zeit Aufmerksamkeit geben. Natürlich stellt sich das nicht von alleine ein und man muss natürlich auch selbst für gutes SEO und Image sorgen.

Die Entwicklung eines Blogs ist meiner Meinung nach nicht linear sonst dürfte ich jetzt schon mit viel mehr Besuchern rechnen als ich bekomme. Das wichtigste ist “dranzubleiben” und den Blog regelmäßig mit Inhalt zu füllen.

 

Andere Meinungen und der Webmasterfridaybeitrag unter: http://www.webmasterfriday.de/blog/blog-phase-2

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Prognosen auf WordPress 3.2

Gestern war der “Freeze” der WordPress Entwicklung. Das bedeutet das ab heute nur noch Fehler für die neue Version 3.2 ausgemertzt werden. Jedoch gibt es trotzdem neue Funktionen. Das Erscheinungsdatum ist noch nicht klar, aber die Version wird vorraussichtlich Mitte des Jahres erscheinen.

Mehr Performance

Laut dem WordPress Chef-Entwickler soll WordPress hauptsächlich schneller und schlanker werden. Momentan gibt es eine kleine Welle um einen Test, der zum Ergebnis kam, dass aufgrund der deutschen Sprachdatei der Blog um 44% langsamer wird.

Außerdem wurde ein 10 Punkte Plan festgelegt, ich bin gespannt, ob sich die Entwickler daran halten werden. Hauptsächlich geht es darin um die Performance. Darüber hinaus kann die neue Version nur noch mit der PHP-Version 5.2.4 oder höher genutzt werden und nur noch mit MySQL 5.0.1.5 oder höher.

Schreiben ohne Ablenkung

Ich schreibe mit dem WordPress eigenem Editor, vor allem im Vollbild-Modus. Auch ich bin der Meinung, dass am Editor einiges verbessert werden kann. Nun in der neuen Version soll es einen neuen Vollbildmodus geben, sodass man ohne Ablenkung schreiben kann. Die Werkzeug-Buttons sind nur bei einer Mausbewegung sichtbar.

Neues Standard-Theme

Als letzte neue Funktion wird es ein neues Standard-Theme geben. Das Theme wird Twenty Eleven heißen. Es wird die neuen Formatvorlagen erhalten und eine neue “Showcase” Funktion geben. Auf perun.net gibt es dazu noch mehr.

Das waren die ersten bekannten neuen Funktionen, sollte es noch mehr geben, werde ich darüber natürlich schreiben.

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WP – Blogger wünscht Frohe Ostern

Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes und Osterfest!!!

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Der richtige Titlel für einen Artikel

In dieser Woche geht es um folgendes Thema im Webmasterfriday:

“Der richtige Titel für einen Blogartikel”

Wer bloggt der muss auch Titel finden. Der Titel ist sehr wichtig und macht

den ersten Eindruck. Auch für Suchmaschinen ist der Titel interessant, denn wer von Google kommt achtet auf den Titel. Doch wie soll man verfahren. Soll man erst schreiben und sich dann einen Titel ausdenken oder soll man nach einem Titel schreiben.

Um mal vorne herein zu sagen, den perfekten Titel gibt es nicht. Man kann den Titel für ein Thema auch abwandeln oder anders formulieren. Aber bevor man den Titel vergibt muss man sich über einen Unterschied im Klaren sein.

Es wird zwischen Titel und Title unterschieden.

Der Titel ist für die “menschlichen” Leser wichtig. Der Titel steht meistens über dem Artikel als Überschrift und erzeugt den Eindruck für den Leser.

Der Title befindet sich als Seitename im Tab oder im Fenster des Browser und ist für die Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig.

Wenn ich einen Artikel schreibe, so denke ich mir zuerst den Titel aus und schreibe dann. Das hat den Vorteil, dass man den Title immer sieht und man davon selten abweicht oder ausschweift. Sind später Änderungen erforderlich, so könne diese am Ende immernoch vorgenommen werden. Der Titel soll beim Leser vor allem für Aufmerksamkeit sorgen, deshalb sind passive Formulierungen eher negativ. Man sollte den Leser ansprechen. Außerdem ist es immer sinnvoll eine Zahl in den Titel bringen, wenn es z.B. um Tipps oder Aufzählungen geht. Der Titel soll aber vor allem den Inhalt wiedergeben, dabei sind auch eindeutige Keywords wichtig. Im Title habe ich immer auch den Artikel Titel mit eingebaut. Dazu kann man bspw. noch den Blognamen oder eine Kategorie einfügen. Gute SEO-Plugins wie WP-SEO unterstützen solche Funktionen.

Dies war mein Statement zum Webmasterfriday. Alle Einträge können wie immer hier angesehen werden:

http://www.webmasterfriday.de/blog/der-richtige-titel-fur-einen-blogartikel

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Arbeiten mit WordPress online und offline

Wer eine Webseite mit WordPress betreibt, kommt nicht über manche Änderungen herum. Man möchte natürlich das keiner etwas davon merkt wenn gearbeitet wird und Fehler dürfen online schon garnicht auftreten. Wie sollte man also vorgehen, wenn man an der Installation arbeiten möchte und in Ruhe testen möchte ohne das es online eine Änderung gibt.

Dazu muss man eine Kopie der eigenen Seite anlegen und diese lokal zum laufen bringen. Dazu benötigt man ein Webserver-Programm. Dieses dient dazu den PHP-Code interpretieren und MySQL Anfragen zu beantworten. Der wohl bekannteste Webserver ist Apache. Dieses Programm ist kostenlos und reicht lokal völlig aus um mit WordPress zu arbeiten. Damit man aber nicht von Hand MySQL und andere Teile hinzufügen muss, gibt es Xampp. Dieses Programm gibt es für alle Möglichen Betriebsysteme. Ich werde die Installation und die Arbeit mit xampp unter Windows zeigen, das es das am weitesten verbreitet System ist.

Download & Installation

Zuerst laden wir uns Xampp herunter, in diesem Beispiel für Windows. Ich empfehle die Installation per Installer. Das ist am einfachsten und geht schneller als die anderen Methoden welche vorgeschlagen werden. Der Download als Installer für Windows gibt es hier.

Nachdem der Download abgeschlossen ist, führen wir das Installationsprogramm aus. Wichtig: Unter Windows 7 und Vista sollte Xampp nicht unter C:\ProgramFiles installiert werden. Die Benutzerkontensteuerung blockiert sonst die Funktion. Ein guter Ort ist C:\xampp. Wir klicken einmal auf weiter und auf Installieren und warten eine ganze Weile.

Nachdem der Installationsvorgang abgeschlossen ist, starten wir die xampp-control.exe aus dem Installationsordner. In diesem Panel klicken wir bei Apache und MySQL auf Start.

Jetzt laufen lokal alle Server-Programme die wir brauchen. Jetzt geht es ans kopieren. Zuerst rufen wir http://localhost/ auf. Wir wählen die gewünschte Sprache aus und klicken (in Deutsch) links auf Status. Auf dieser Seite kannst du sehen was aktiviert ist und was nicht. Was gebraucht wird ist MySQL und PHP.

Damit wären wir mit der Einrichtung fertig und können die WordPress-Installation kopieren.

WordPress kopieren und anpassen

Das wichtigste ist die Datenbank, denn hier werden alle Artikel und Einstellungen sowie Kommentare gespeichert. Wir öffnen online PHPmyAdmin. Viele Hoster verfügen über dieses Tool. Man kann es in den Control-Panels unter den Namen “PHPmyAdmin” oder “MySQL-Admin” finden. Nachdem man sich eingeloggt hat, klickt man auf Exportieren.

Auf der folgenden Seite macht man unten bei “Senden” ein Häkchen und klickt unten auf OK. Es startet ein DOwnload einer .sql Datei.

Nun öffnen wir wieder http://localhost/ und klicken links unten unter Tools auf phpMAdmin. Nun sind wir in der Datenbank. Da wir lokal arbeiten ist es nicht schlimm, dass der MySQL Benutzer kein Passwort hat, da man von außen nicht an die Datenbank herankommt.

Als erstes muss eine Datenbank mit beliebigen Namen angelegt werden. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen ist, folgt ein Klick auf Importieren. Hier wählt man die zuvor heruntergeladene Datei aus und klickt auf OK.

Jetzt ist die Datenbank importiert, jedoch muss man noch die URL der Seite und der Installation ändern. Dazu wählt man Links die Datenbank aus und wählt dann die Tabelle options. Davor steht das Präfix, standardmäßig wp_. Man wählt unter Aktion den ersten Punkt.Nun erscheint eine Übersicht mit Feldern. Das erste lautet “siteurl”. Dieses ändern wir mit einem Klick auf den Stift und stragen dort http://localhost/ ein. Sollte die Installation in einem Unterverzeichnis liegen kommt der Pfad natürlich noch dahinter. Die gleiche Änderung führen wir mit dem Feld “home” durch. Damit wären die Arbeiten an der Datenbank abgeschlossen. Es folgt die Dateiübertragung.

Mit einem FTP-Programm öffnen wir den WordPress Ordner und laden uns alle Dateien und Ordner herunter. Ein gutes FTP-Programm ist filezilla. Nachdem wir uns alle Dateien herunter geladen haben, müssen wir diese in den Xampp Ordner kopieren. Dieser lautet Xammp-Verzeichnis\htdocs. In diesem Verzeichnis müssen alle alten Dateien gelöscht werden. Nun kopieren wir die Dateien aus dem Download-Verzeichnis in dieses Verzeichnis. Wichtig dabei ist, dass die Dateien sich dort direkt und ohne Zwischenordner befinden.

Ist dieser Schritt abgeschlossen, fehlt nur noch eins. Die Anpassung der Config.php an die neue Datenbank. Wir öffnen diese Datei mit einem Texteditor (Word ist keiner) und schauen uns folgende Zeilen an.

// ** MySQL Einstellungen – diese Angaben bekommst du von deinem Webhoster** //
/** Ersetze database_name_here mit dem Namen der Datenbank, die du verwenden möchtest. */
define(‘DB_NAME’, ‘database_name_here’);

/** Ersetze username_here mit deinem MySQL-Datenbank-Benutzernamen */
define(‘DB_USER’, ‘username_here’);

/** Ersetze password_here mit deinem MySQL-Passwort */
define(‘DB_PASSWORD’, ‘password_here’);

/** Ersetze localhost mit der MySQL-Serveradresse */
define(‘DB_HOST’, ‘localhost’);

Unter den Variablen “database_name_here”, “username_here” und “password_here” stehen bei dir deine MySQL Daten. “database_name_here” wird ersetzt durch den Datenbanknamen, welcher zuvor angelegt wurde. “username_here” wird ersetzt durch “root” und “password_here” löschen wir bis zu den beiden Einzelstrichen weg. Damit sind wir mit dem Umzug fertig.

Wenn man nun die bearbeitete Installation wieder zurückziehen möchte, der macht das ganze einfach umgekehrt. Ellen hat dazu einen guten Artikel geschrieben.

Fazit

Das umziehen oder kopieren von WordPress ist recht einfach. Es empfiehlt sich auch bei einem neuen Projekt, dieses erst lokal anzulegen. Sollte das bei euch nach dieser Methode nicht funktionieren oder es noch Fragen oder Fehler gibt, so schreibt es einfach als Kommentar.

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Teliad überarbeitet seine Webseite und erweitert das Angebot

Teliad war lange als Textlinkmarktplatz bekannt. Mittlerweile hat sich das Angebot ausgedehnt und deshalb gibt es nun umfangreiche Neuerungen. Neben Textlinks gibt es schon seit längerem Postlinks und ein Linkbuilding-Service.

Was ist Teliad

Wie oben beschrieben, handelt es sich bei Teliad hauptsächlich um ein Textlinkmarktplatz. Man die Möglichkeit ein Angebot für einen Textlink auf einem Blog zu machen und andere können diesen Link für bspw. einen Monat kaufen. Außerdem gibt es noch Postlinks. Bei dieser Art handelt es sich, wie der Name schon sagt, um Links in Artikeln. Das Kaufen und Anbieten funktioniert ähnlich wie beim Textlink.

Die Neuerungen

Es gibt nun SEO-Analysen und bezahlte Blogposts. Diese Bezahlten Blogposts sind Reviews zu bestimmten Produkten. Das kennt man vor allem von Trigami und Hallimash. Jetzt ist Teliad auch in diesen Bereich vorgestoßen, mal schauen wie das sich weiter entwickelt. Die SEO – Analysen wurden überarbeitet, sind aber nicht ganz neu.

Außerdem wurde an bestehenden Produkten Änderungen vorgenommen, so ist die Preissuche bei Angeboten nun einfacher. Zusätzlich kann man nun Postlinks buchen bei Keywords welche noch nicht vorhanden sind.

Fazit

Es gibt ein paar Neuerungen und das war es dann auch. Am Grundlegenden hat sich nicht viel geändert. Die Oberfläche und die Bedienung sind leicht verändert und es wurden einige Details beim Postlink geändert. Umfangreich ist die Neuerung, dass es nun bezahlte Blogposts gibt.

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