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WordPress verstehen Teil 1: Grundlagen und Start

15. Februar 2011 - Posted in Allgemein , Blog , Bloggen , WordPress , WordPress - Plugins , WordPress - Themes Posted by:

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Der letzte Artikel der „Blogs optimieren Serie“ ist ja schon einiges her und ich möchte diese Serie damit abschließen. Ich werde jetzt eine neue Serie mit dem Namen: „WordPress verstehen“ starten.

Wie der Name schon sagt, möchte ich in dieser Serie das Grundwissen und das Wissen vermitteln womit und warum WordPress so beliebt ist und so einfach zu bedienen ist.

Auf welcher Basis arbeitet WordPress?

Viele Nutzer und Blogbetreiber wissen nicht viel über WordPress. Nur soviel: Einfach zu bedienen, unendlich erweiterbar, vergleichsweise sicher. Doch was ist der Kern und der Grund warum WordPress in den letzten Jahren eine solche Karriere hingelegt hat?3303873223_271587fd51_o

Der Kern von WordPress ist die Programmiersprache „PHP“. „PHP“ ist eine serverseitige Sprache, d.h. nicht der Browser interpretiert den Code sondern ein Programm auf dem Server. Versuche mal eine WordPress Datei lokal im Internet Explorer oder Firefox zu öffnen. Das Ergebnis ist verblüffend. Entweder nur Code oder halbe Seiten und unsortierte Grafiken.

Die meisten reinen PHP Daten, welche für die WordPress-Funktionen zuständig sind, befinden sich im Ordner „wp-includes“. Damit man nicht in den ganzen Theme – Dateien den ganzen Code jedes Mal aufs neue eingeben muss gibt es Shortcodes z.B. <php get_permalink(); ?>. Der eigentliche Code für die Funktion ist jedoch um einiges länger.

Auf ähnliche Weise funktionieren auch Plugins. Sie greifen auf die Funktionsdateien zurück um daraus neue Funktionen zur Verfügung zu stellen. Eine weitere Art von Plugins, erstellt jedoch eine weitere Funktion, welche dann per Shortcode eingebunden werden kann.

Jedoch was mach mache ich als Theme-Entwickler, wenn mein Theme eine Funktion besitzen soll, welche WordPress gar nicht bereitstellt und ich den Nutzer nicht zwingen möchte Plugins zu installieren?
Jedes Theme besitzt eine eigene “functions.php”, also Funktions-Datei, welche für themespezifische Funktionen zuständig ist. Diese Datei funktioniert genauso wie die WordPress Funktions-Dateien, aber wenn man das Theme wechselt, gehen die Funktionen verloren.

Fazit

WordPress arbeitet mit Funktionsdateien und Shortcodes. Der Shortcode ruft die Funktion nur bei Bedarf auf und kann ohne viel Aufwand entfernt oder hinzugefügt werden. Somit fallen die Dateigrößen um einiges geringer aus, da ein Shortcode in mehreren Dateien verwendet werden kann, jedoch immer auf die gleiche Funktionsdatei zugreift.

Bild von © Naturfokus (Flickr)

4 Comments

Marcus - webmaster-glossar.de 5 Jahren ago

Die Überschrift ist etwas unglücklich gewählt.
Schöner Artikel über die PHP Funktionen und dessen Funktionsweise. Evtl. wäre hier noch die Anmerkung, dass Änderungen innerhalb von WordPress-Dateien nach einen Update verloren gehen könnten.
WordPress ist ein gutes System für alle, die einfach sofort beginnen wollen – weiter so! :)
PS: Blogparade gestartet =)

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Dario Deilmann 5 Jahren ago

Danke für dein Feedback,
ich werde das im nächsten Artikel noch hinzufügen.

LG

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Webmaster 4 Jahren ago

Ich habe bei deiner WordPress Verstehen-Reihe mit dem 4. Teil angefangen und habe dann 2. und 3. Teil gelesen. Ich hatte aber große Probleme, diesen 1. Teil hier zu finden.

Ich fände es nicht schlecht, wenn du unter jedem Teil die anderen Teile verlinken würdest. Das würde das Auffinden erheblich vereinfachen :)

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Dario Deilmann 4 Jahren ago

Das ist gar keine schlechte Idee. Das werde ich bei Zeit nachholen…

Danke für den Tipp

LG

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